Krimisatire, F/I 1962
Stereo, 16:9
Frankreich während des Ersten Weltkriegs: Der vierfache Vater Henri-Désiré Landru verdient als Trödler in Paris nicht genug Geld, um seine Familie ernähren zu können. Um seine finanzielle Situation zu verbessern, kommt der verzweifelte Landru auf eine genial-skrupellose Idee. Der kleine Mann ist zwar mit seiner Glatze kein Adonis, aber er beherrscht die Kunst der Rede und Verführung. Damit kommt er glänzend bei den Damen an. Warum also nicht unter falscher Identität, alleinstehende begütete Frauen kennenlernen, ermorden und bestehlen? Tatsächlich bewirken sein Charme und der Hinweis auf beträchtliches Vermögen, dass die Damen ihm reihenweise erliegen. Erst als die Schwester eines Opfers ihn wiedererkennt kommt, ihm die Polizei auf die Schliche. "Die Geschichte von Henri-Désiré Landru, der 1922 in Versailles wegen Mordes von zehn Frauen und eines Knaben hingerichtet wurde. Von Claude Chabrol und Françoise Sagan als schwarze Komödie konzipiert und durch Einblendung von Weltkriegsszenen in Verbindung gebracht zum staatlich legitimierten Völkermord. Ein bewußt dekadentes Spiel mit menschlichen Grundwerten." Zitat: Lexikon des internationalen Films
Claude Chabrol
Françoise Sagan
Nach einem wahren Fall
Charles Denner (Henri-Désiré Landru,), Michèle Morgan (Célistine Buisson), Danielle Darrieux (Berthe Héon), Hildegard Knef, hier Hildegard Neff (die deutsche Dame), Juliette Mayniel (Anna Colomb), Stéphane Audran, Françoise Lugagne
Pierre Jansen
Kamera: Jean Rabier, Produktion: Rome-Paris / Champion, Produzent: Carlo Ponti, Georges de Beauregard, Schnitt: Jacques Gaillard