Dokumentation
Stereo, 16:9
Das Verschwinden des kleinen Felix Heger ist einer der rätselhaftesten Vermisstenfälle in Deutschland. Wo ist Felix? Seit dem 6. Januar 2006 gilt der zu diesem Zeitpunkt zweieinhalb Jahre alte Junge als vermisst. Seit damals suchen ihn seine Großeltern. Die letzten Spuren von Felix verlieren sich im Nordschwarzwald - über 100 Kilometer von seinem Heimatort Oftersheim entfernt. Aber noch immer gibt es Hoffnung für Johann und Maria Schmitz. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als ihr geliebtes Enkelkind wieder zu finden. Am 6. Januar 2006 holt Michael Heger seinen Sohn Felix bei seiner Ex-Frau zum gemeinsamen Papa-Wochenende ab. Er bringt ihn nie wieder zurück. Sein Auto findet die Polizei im Schwarzwald. Suchmannschaften durchkämmen die Gegend, aber außer einem Biwak mit Kleidungsstücken von Michael Heger und leeren Alkoholflaschen fehlt von Vater und Sohn jede Spur. Erst Wochen später finden Spaziergänger die Leiche von Michael Heger. Obwohl die Todesursache nie exakt geklärt wird, geht die Staatsanwaltschaft von einem Selbstmord aus. Aber wo ist Felix? Von ihm fehlt jedes Lebenszeichen, aber die Großeltern und ein Detektiv haben Hinweise, dass er noch lebt. Ein Anwalt hält es für möglich, dass der Vater von Felix ermordet wurde. Doch die ermittelnden Behörden wollen in dem Fall, trotz vieler Ungereimtheiten, nicht mehr tätig werden. Der Film befragt Ermittler, Zeugen und kriminologische Experten, um der Antwort auf die alles entscheidende Frage näher zu kommen: Wo ist Felix?
Claus Hanischdörfer