Geschichtsdrama, H/BRD/GB 2004
Stereo, Videotext, 16:9
Budapest 1944: Die jüdische Bevölkerung hofft auf ein baldiges Ende von Verfolgung und Krieg. Der 14-jährige György Köves erlebt den Abschied seines Vaters ins "Arbeitslager", die Brandmarkung seiner Person und seiner Freunde durch den Judenstern und die quälende Frage nach dem Warum. Er erlebt die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Zeitz. Er erlebt Leid, Demütigung, Solidarität, Angst und Gleichgültigkeit - aber "... dort bei den Schornsteinen gab es in den Pausen zwischen den Qualen etwas, das dem Glück ähnlich war." Der Junge überlebt. Die Lager werden befreit, der Krieg geht zu Ende. György kehrt zurück nach Budapest. Versteht man ihn? Vertraute Türen werden von Fremden geöffnet und schnell geschlossen. Kann er erzählen? Hört man ihm zu? Er kommt als Überlebender und als Fremder in seine Heimatstadt Budapest zurück.
Lajos Koltai
Imre Kertész
Nach Imre Kertész
Marcell Nagy (György Köves), János Bán (Vater), György Gazsó (Herr Sütö), Judit Schell (Stiefmutter), Sára Herrer (Annamaria), György Barkó, Aron Dimény, András M. Kecskés, Endre Harkány, Daniel Craig
Ennio Morricone und Lisa Gerrard, Songs
Kamera: Gyula Pados, Produktion: Magic Media/EuroArts Ent./Renegade Films, Produzent: Péter Barbalics, Andras Hamori, Ildiko Kemeny u.a., Schnitt: Hajnal Sellö