Sade

/ , F 2000

Revolution, Mord, Blut an allen Straßenecken - das Paris des Jahre 1974 hat nichts zu tun mit der glänzenden Stadt der Liebe. Doch einem können selbst diese widrigen Umstände nicht die Spaß am Leben und an der Lust nehmen: Der "göttliche" Marquis de Sade gibt selbst im Gefängnis eine erstklassige Einführung in die Kunst der Liebe. ****

Während Robespierres Terrorregime rollen die Köpfe der Adeligen, und auch der verruchte Schriftsteller de Sade steht auf der "Abschussliste". Durch die Bemühungen einer seiner Geliebten gelangt er schließlich ins Sanatorium Picpus, dem letzten Zufluchtsort der Reichen vor der Guillotine. Nach Aufenthalten in der Bastille und im Kerker kommt ihm diese Anstalt wie das Paradies vor. In den "Mitgefangenen" findet Sade Figuren für seine Geschichten und Darsteller für Theateraufführungen. Besonders die blutjunge Emilie hat es ihm angetan. Als das Mädchen ihm seine Unschuld anvertraut, weiß der "Lehrmeister der perversen Liebe", was er zu tun hat. Doch der Tod rückt immer näher, und die Guillotine macht auch vor Marquis de Sades Sanatorium nicht Halt...

"Sade" erzählt von der ganz persönlichen Revolution eines Freigeistes in einer Zeit der politischen Umwälzungen. Ein faszinierendes Porträt von Benoit Jacquot, das vor allem Hauptdarsteller Daniel Auteuil sehenswert macht!

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