Easy Rider

Abenteuer/Drama, USA 1969
"Easy Rider" machte Nicholson und Hopper zu Stars

"Easy Rider" machte Nicholson und Hopper zu Stars

Die "New Hollywood"-Retrospektive im Wiener Filmmuseum steht in voller Blüte, der neuere US-Film von Ende 60er und 70er-Jahre erfährt angesichts der momentan wenig aufregenden amerikanischen Filmlandschaft großes Interesse. Eines der wichtigsten Werke dieser Zeit läuft am Freitag, 26. März, um 21 Uhr: "Easy Rider".

"Die Initialzündung aller road movies und der Schlüsselfilm des neueren US-Kinos - und dennoch ein wenig mehr", schreibt der Experte Harry Tomicek in seiner Analyse für das Filmmuseum. "Mit 'Easy Rider' schreibt sich das bislang geächtete Lebensgefühl der jungen Rebellen der amerikanischen Öffentlichkeit ein. Dass sich die Industrie darauf stürzt und die TV-Sprecher langhaarig werden, ist noch der oberflächlichste Aspekt der Sache." Dennis Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson wurden nicht zuletzt durch "Easy Rider" quasi über Nacht zu großen Stars.

Zwei Motorrad-Hippies durchqueren Amerika von Los Angeles nach New Orleans. "Eine Fahrt coolen Genießens und Staunens, die nichts aneignet, verwertet oder benutzt. Sanfte Neueroberung Amerikas, ohne Tötungen, ohne Come-and-Get-It. Durch das Gleiten der Motorräder und die Musik hindurch: die Ahnung eines Landes, das das ist, was es für sich ist. In der unhastigen Ziellosigkeit von 'Easy Rider' meldet sich ein neuer, unaggressiver Bezug zur Welt an", so Tomicek.

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