Die Gottesanbeterin

Thriller/ , A 2000

Was tun, wenn man das Leben so richtig genießen und den ganzen lieben langen Tag auf der Rennbahn verbringen möchte, sich der launische Ehemann aber dagegen wehrt. Ganz klar, man greift zum Medikamentenkoffer und bringt ihn einfach um. Wem das bekannt vorkommt, kein Wunder, schließlich handelt es sich bei der "Gottesanbeterin" um eine (beinahe) wahre Geschichte... ****

Trixi Janciks herzkranker Ehemann würde ihre Eskapaden auf der Rennbahn nur über seine Leiche dulden. Kein Problem für die toughe Dame: Sie setzt seine Herztabletten ein, um sich ein schöneres Leben zu schaffen. Doch auch eine zweite Ehe bringt kein Glück. Wieder greift Trixi zum Medikamentenkoffer. So führt ein Mord zum nächsten, und mit jedem Verbrechen steigt die alte Lady ein Stückchen weiter die "Gesellschaftsleiter" hoch. Gerade als die Morde auffällig werden, tritt Trixis Traummann in ihr Leben. Und wenn ein Mann höflich, charmant und zärtlich ist, noch dazu ganz schön viel Geld am Konto hat, dann kann doch wirklich nichts mehr schief gehen, oder?

Seinen makabren Humor hat Regisseur Paul Harather bereits mit "Indien" bewiesen, mit "Die Gottesanbeterin" setzt er dem Ganzen die Krone auf: "Ich möchte", so der Meister, "dass einer, der den Film gesehen hat, schon einige Zeit lang darüber nachdenkt, ob er nicht auch Gefahr läuft, demnächst umgebracht zu werden. (...) Solche Überlegungen finde ich sehr hübsch. Dann hätte der Film was erreicht."

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