24.1.2012 12:36

Wrabetz: Erstes Interview nach "Causa Pelinka"

In seinem ersten Interview nach dem Ende der "Causa Pelinka" fordert Generaldirektor Alexander Wrabetz die Rückkehr zur Normalität im ORF. In TV-MEDIA sagt Wrabetz: "Wir müssen auch zur bewährten Rollenverteilung zurückkehren: Die Geschäftsführung führt die Geschäfte. Die Mitarbeiter machen das Programm."

Auf die Frage, wie Wrabetz den Start in seine zweite Amtszeit beurteilt, meint der ORF-General: "Natürlich war die Büroleitungsdiskussion eine schwierige Situation, von der ich hoffe, dass sie jetzt beendet ist."

Die Causa sei aber nicht die größte Krise seiner nun über fünfjährigen Amtszeit gewesen: "Wir haben in regelmäßigen Abständen immer wieder große Aufregungen gehabt. Das zeigt den hohen Stellenwert des ORF. Im Rückblick sieht es dann immer ein bisschen anders aus."

Wrabetz sieht auch keinen Autoritätsverlust innerhalb des Unternehmens: "Die Reaktionen der Mitarbeiter auf meine Stellungnahme vergangene Woche waren positiv. Es sind - das haben viele Gespräche ergeben - Führungskräfte und Kolleginnen und Kollegen loyal zu mir, auch wenn man gegen eine bestimmte Entscheidung von mir war."

Zu Niko Pelinka, Auslöser der Proteste im ORF, sagt Wrabetz: "Ich bin überzeugt, er ist ein guter Mann und wird seinen Weg machen. Ich hoffe sehr, dass die persönlichen Verunglimpfungen ein Ende haben."

Das ganze Interview gibt es im aktuellen TV-MEDIA, Nummer 5, 2012

24.1.2012 12:36
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