26.7.2010 13:04

Hannes Jagerhofer löst Wettschuld ein: Event-Guru flitzt bei Kälte um Stephansdom

  • Nur zwei Freunde wohnten nächtlichem Spektakel bei
  • Vorschau auf Volleyball Grand Slam in Klagenfurt

Jetzt war es so weit: In den vergangenen Wochen haben sich immer mehr Leurte gefragt, wann Hannes Jagerhofer seine Wettschuld einlösen würde. Nachdem Babsi Hansel und Sara Montagnolli im Vorjahr als erstes österreichisches Team den Einzug ins Halbfinale des A1 Beach Volleyball Grand Slams geschafft hatten, wählte der Event-Organisator nun den letztmöglichen Termin für seinen erfrischenden Ausflug in die Wiener Innenstadt.

Um 2 Uhr morgens und bei nur 15 Grad Celsius lieferte Jagerhofer also mit einem ebenso couragierten wie aufsehenerregenden Auftritt den Startschuss zur Eventwoche am Wörthersee. „Es war irgendwie strange“, so Jagerhofer im Ö3-Interview über das außergewöhnliche Erlebnis. „Du stehst am Stephansplatz, vor dir die große Kirche, und denkst dir: Du musst da jetzt irgendwie herum. Es sind ja immerhin fast 400 Meter.“

Nur zwei Freunde wohnten dem nächtlichen Spektakel bei und feuerten Jagerhofer nach Kräften an. „Mir ist die Runde trotzdem extrem lang vorgekommen. Aber ich hab’s gemacht und darauf bin ich stolz“, sprach aus dem Kärntner auch ein wenig Erleichterung. Ab sofort gilt seine ungeteilte Aufmerksamkeit der Turnierwoche.

Spitzenleistungen in Marseille als Vorgeschmack
Die Vorzeichen sind vielversprechend. Am vergangenen Wochenende schrieben Österreichs Top-Teams beim World-Series-Turnier in Marseille wieder einmal rot-weiß-rote Beachvolleyball-Geschichte: Drei Paare erreichten an der Cote d’Azur das Halbfinale. Die Schwaiger-Sisters belegten letztlich – zum zweiten Mal in ihrer Karriere nach Kristiansand 2009 – den zweiten Platz vor Hansel/Montagnolli, die ihre erste Medaille mit nach Klagenfurt bringen. Und bei den Herren kommen Alexander Horst und Florian Gosch immerhin mit der Empfehlung eines vierten Platzes.

26.7.2010 13:04
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andreastein16, 26. 07. '10 13:38
Hut ab...
...Herr Jagerhofer! Zu seinem Wort zu stehen, selbst wenn das heißt, man muss nackt durch die Innenstadt, finde ich äußerst bemerkenswert.