26.7.2010 16:54

Spektakuläres ORF-Rennen zu Südpol: Maier und Walek vs. Joey Kelly und Markus Lanz

  • "Suche Freiwillige für Reise - Rückkehr ungewiss"
  • Vier Abenteuerlustige Frauen oder Männer gecastet

Ein spektakulärer Doku-Event steht den ORF-Sehern kommendes Frühjahr ins Haus. Beim "Wettlauf zum Südpol 2010/2011" tritt ein österreichisches Team gegen deutsche Konkurrenten an, um die strapaziöse Distanz zum Südpol zu Fuß und auf Skiern zurückzulegen. Angeführt wird die heimische Auswahl vom Ex-Skistar Hermann Maier und Ö3-Mikromann Tom Walek. Die Castings starten in den kommenden Wochen, ausgestrahlt wird das Rennen im Februar.

"Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges." Mit diesem Worten versuchte Robert Falcon Scott anno 1907 Abenteuerwillige für seine Südpol-Expedition zu begeistern, deren Wahrscheinlichkeit, im Verderben zu enden, deutlich höher war, als die umjubelte Rückkehr in die Heimat. Sein Konkurrent Roald Amundsen kam ihm in einem beispiellosen Wettlauf um wissenschaftliche Ehre dennoch zuvor und erreichte als erster Mensch den Südpol.

Österreich gegen Deutschland
Zum 100-Jahr-Jubiläum des Rennens zum Südpol zwischen Roald Amundsen und Robert Falcon Scott, das Amundsen am 14. Dezember 1911 für sich entschied, startet der ORF das Doku-Event, das ab Februar in ORF und ZDF zu sehen sein wird. "Herminator" und Mikromann werden dabei ihr Team antreiben, um gegen die deutsche Auswahl um Extremsportler Joey Kelly, früher Sänger bei der "Kelly Family" und TV-Moderator Markus Lanz zu gewinnen. Quälende Strapazen sind vorprogrammiert: In der Polarkälte müssen 400 Kilometer über Eis und Schnee zurückgelegt werden.

Abenteuerlustige Frauen oder Männer gecastet
Um die beiden Teams zu komplettieren, werden noch jeweils zwei abenteuerlustige Frauen oder Männer gecastet, die weder Kälte und Eis noch enorme Strapazen und Gefahren scheuen. Die Auswahlverfahren gehen am 28./29. August und am 4./5. September in Österreich über die Bühne.

Topfit, psychisch belastbar und älter als 18 Jahre
Wer am Wettlauf zum Südpol teilnehmen will, muss topfit, psychisch belastbar und älter als 18 Jahre sein. Männer und Frauen, die auf den Spuren der großen Entdecker den Südpol erreichen wollen und sich dieser Herausforderung - vier Wochen im Eis überleben, jeden Tag einen 50 Kilogramm schweren Schlitten 30 Kilometer Richtung Pol ziehen, bei minus 40 Grad Celsius und 24 Stunden Tageslicht - gewachsen fühlen, können sich bewerben. Sie müssen zunächst einen 48-stündigen Belastungstest am 28. und 29. August überdauern, bei dem Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und psychische Stärke ausgetestet werden. Wer eine Runde weiter kommt, muss dann am 4. und 5. September ein beinhartes Gletschercamp über sich ergehen lassen.

Trainingslager in Norwegen
In Norwegen werden sich das österreichische und das deutsche Team vom 1. bis 7. November auf den Wettlauf vorbereitet. Zum Training gehört beispielsweise lebensnotwendiges Wissen wie die Orientierung in weißer Ödnis, schnelles Errichten eines Zeltes in Blizzards oder der richtige Umgang mit ausgepowerten Teammitgliedern. Sind alle Einheiten absolviert, beginnt mit 10. Dezember der Wettlauf.

Zusätzlich zu dem fünfteiligen Doku-Event plant der ORF auch ein 90-minütiges "Universum spezial" im Dezember 2010. Produziert wird der Event von Loopfilm München in Zusammenarbeit mit Interspot Wien.

(apa/red)

26.7.2010 16:54
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Sommerwind29, 22. 03. '11 21:19
ICH FREUE MICH MIT DEM ÖSTERREICHISCHEN-TEAM
Es ist sooo schön dass "wir" den Wettlauf zum Südpol gewonnen haben. Meinen Glückwunsch dem ganzen Team!

Leider musste ich als geborene Hamburgerin wieder einmal feststellen, dass die Deutschen, sprich Herr Lanz, es schlecht wegstecken konnten, verloren zu haben. Im ZDF wurde nämlich von ihm gesagt "... nur weil der ein paar Finger gefroren hatte".
Herr Lanz, Sie sind zwar Italiener, aber benehmen sich genau so wie ihr Brötchengeber es wohl gerne möchte. Verlieren gehört zu einem Konkurrenz-Rennen dazu, und verlieren sollte man mit Würde. Was wohl wieder für Schaum geschlagen worden wäre hätte das Deutsche Team gewonnen. Aber so...