Charlize Theron: Vom Covergirl zur Oscar-Favoritin
- Mit dem Killer-Drama ,Monster‘ gilt sie als Oscar-Favoritin.
- Auch privat gab’s eine blutige Tragödie.
Der Oscar wirft seine Schatten voraus: Top-Favoritin für einen Academy Award am 29. Februar ist Leinwand-Schmuckstück Charlize Theron!
Silberner Berlinale-Bär. Nachdem die 28-Jährige für Monster Ende Jänner bereits den Golden Globe kassiert hatte, wurde ihr geniales Porträt einer Serienkillerin bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Berlinale mit dem „Silbernen Bären“ belohnt. Zuvor hatte die Naturschönheit en suite sämtliche wichtigen US-Kritikerpreise abgeräumt. Therons Erfolg gibt den Hollywood-Buchmachern, die das in Südafrika geborene Ex-Topmodel seit Wochen als Nr.-1-Tipp für den weiblichen Hauptrollen- Oscar handeln (im Rennen sind u. a. auch Diane Keaton und Naomi Watts), einmal mehr Recht. Es müsste schon verhext zugehen, wenn bei der Academy-Gala nach dem wohlbekannten „And the Oscar goes to …“ ein anderer Name als Charlize Theron fällt. Denn dass sie ein Ausnahmetalent ist, pfeifen die Spatzen nach Kassenhits wie Im Auftrag des Teufels und Gottes Werk und Teufels Beitrag ohnehin längst von den Studio-Dächern.
Grandios als Serienkillerin. Für ihren Monster-Part als Serienkillerin hat die langbeinige Blondine, die bereits vor ihrer Schauspielkarriere die große Kohle als Topmodel und Elle-, Cosmopolitanund GQ-Covergirl abräumte, 15 Kilo zugespeckt, ließ sich falsche Zähne verpassen und ihren Pfirsichteint auf unrein schminken.
Doch die äußerliche Verwandlung von der Schönheit zur wenig ansehnlichen Killerin Aileen Wuornos war lediglich Draufgabe. Denn letztlich liegt es an Therons grandioser Performance, dass die von den US-Medien „Bestie“ getaufte Mörderbraut Wuornos auf der Leinwand nicht platt rüberkommt. Ihr Part in der True Story – Wuornos, von Kindheit an Misshandlungen ausgesetzt, wurde im Oktober ’02 hingerichtet – ging Theron nahe. Todesstrafengegnerin Charlize: „Ich hoffe, dass auch die Amerikaner zu einer Gesellschaft finden, die überlegt, welche Umstände es sind, die Menschen zu Mördern machen!“ Die Aktrice weiß, wovon sie spricht, schließlich hat sie selbst eine blutige und drehbuchtaugliche Tragödie hinter sich.
Familientragödie. Spricht man Theron auf ihre Vergangenheit an, wirkt sie so verletzlich, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Die einstige Kettenraucherin („Drei Packerln Marlboro am Tag!“) greift wieder zur Zigarette murmelt: „Es war ein Alptraum.“
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PLUS: "Monster" - Charlize als Killerin












